Feldtage 2020

Interview mit Hans Hirschi, Organisator der Feldtage 2020

Übersicht

Colette Basler
8. April 2020

Was wird den Besucherinnen und der Besucher der Feldtage 2020 im Juni gezeigt?

Getreide, Hackfrüchte (Rüben, Sonnenblumen, Kartoffeln, Mais), Rapsversuche – Das Ganze wird unterschieden in intensive und extensive Parzellen. Den Bäuerinnen und Bauern soll die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Varianten vor Augen geführt werden. Es gibt auch Pflanzenschutz- und Düngemittelversuche. Ganz wichtig ist der Ressourcenschutz. Hier sind herbizidlose, gehackte und gestriegelte Varianten essenziel. 

Es werden auch Versuche im Bio-Ackerbau gezeigt. Wie konnten diese Flächen gefunden werden?

Angrenzend ans bestehende Areal der Feldtage bewirtschaftet ein Landwirt eine Bio-Parzelle. Kurzentschlossen erklärte er sich bereit seine Parzelle für die Feldtage zur Verfügung zu stellen. Das war ein Glücksfall für uns. 

Welche Arbeiten wurden bis jetzt durchgeführt?

Mit ersten Futterbauversuchen begannen wir vor mehr als einem Jahr. Wir wollten diese im zweiten Hauptnutzungsjahr, also dem ertragsfähigsten Jahr zeigen können. Raps- und Getreideversuche wurden dann im Herbst 2019 angesät. Im Frühling pflanzten wir verschiedene Leguminosen, v.a. im Biobereich und letzte Woche folgten die Zuckerrüben. 

Welche Arbeiten stehen nun an?

Vor Ostern werden Sonnenblumenversuche gesät werden. Stimmen die Temperaturen starten wir den Körnermaisversuch und nach Ostern den Kartoffelversuch. Danach haben wir alle Versuche vor Ort. Parallel dazu werden Pflegearbeiten getätigt. 

Was passiert, wenn die Feldversuche wegen den Corona Bekämpfungsmassnahmen ohne Publikum durchgeführt werden müssen? Werden sie trotzdem zu Ende geführt und ausgewertet?

Das ist das Ziel, ja. Es wurden bereits grosse Aufwände betrieben und die Landwirtschaft erwartet Resultate. Sicher werden die Arbeiten und die Ergebnisse analysiert und in verschiedenen Medien publiziert.